Prāṇāyāma

Prāṇāyāma ist auf der körperlichen Ebene zunächst die bewusste Führung der Atmung, wobei Dauer und Tiefe der Ausatmung, der Einatmung und den Pausen dazwischen gezielt verlängert werden.

Eine vertiefte Prāṇāyāma-Praxis erlaubt uns im Alltag unsere psychischen Prozesse besser zu erkennen. Stress zeigt sich beispielsweise meist mit unregelmäßigem oder beschleunigten Atemrhythmus. Umgekehrt ist es fast unmöglich, in Stress zu geraten, wenn man bewusst ruhig atmet. Wenn wir ruhig atmen, nehmen wir die feinen Ströme unserer Lebensenergie wahr. Wir erfahren die subtileren Ebenen unseres Daseins.